Donnerstag, 8. Oktober 2015

Kultur der Nachhaltigkeit

In den letzten Wochen und Monaten habe ich mit vielen Menschen über das Thema Nachhaltigkeit gesprochen. Einige bekommen glänzende Augen, wie die Mit-Befürworter auf dem bayerischen CSR-Tag, andere runzeln eher die Stirn. Diese wollen dann wissen, was ich genau darunter verstehe und konkrete Punkte und Vorteile hören. Für viele ist der Begriff Nachhaltigkeit ein Buzzword.






Ganz allgemein verstehe ich unter Nachhaltigkeit zwei Aspekte: Langfristige Sicht- und Handlungsweise und Verantwortung für das unternehmerische Tun und seine Auswirkungen.


Nachhaltigkeits-Themen

Bei den "großen" Themen der Nachhaltigkeit wie Ressourceneffizienz oder Kreislaufwirtschaft, Klimawandel und dem Umstieg auf erneuerbare Energien, fragen sich viele Unternehmen, was sie denn tun können, wenn sie keine Produkte selbst entwickeln.
Natürlich gibt es die Möglichkeit sowohl privat als auch im Geschäftsbetrieb nachhaltige, faire oder gesunde Produkte bzw. erneuerbare Energie zu bevorzugen, allerdings ist der unternehmerische Nutzen ist nicht so deutlich - wenn man nicht gerade Investor ist.

Die gesellschaftlichen und zwischenmenschlichen Herausforderungen gehen alle Unternehmen an, und viele Fragen werden nicht unbedingt mit Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht:
  • Wie gehe ich mit meinen Anspruchsgruppen um, also Kunden, Mitarbeitern, Lieferanten und Investoren? Kann ich aus Gesprächen mit ihnen etwas lernen?
  • Wie kann ich den Ruf meines Unternehmens verbessern, um für Mitarbeiter, Kunden und Investoren attraktiver zu sein?
  • Wie kann ich Innovation systematisch fördern?
  • Wie kann ich die Zusammenarbeit und Zufriedenheit der Mitarbeiter verbessern um schneller zu besseren Ergebnissen zu kommen?

Sind das Marketing-, Entwicklungs- oder Personalthemen? Ja.
Sind es Themen für die Geschäftsleitung? Auch ja, denn es geht um langfristige Perspektiven und die Entwicklung des Unternehmens.
Sind es Themen für nachhaltiges Wirtschaften? Wieder ja, denn passen sie zu meiner Definition von Nachhaltigkeit oben.


Ich glaube, dass jedes Unternehmen mehr zur Nachhaltigkeit beitragen kann. Sind die großen Themen wie Ressourcen und Klima ausschlaggebend,  oder die Menschen bzw. ihre Zusammenarbeit und die Kultur der Zusammenarbeit? Ich denke, beides ist wichtig.

Kultur der Nachhaltigkeit

Ich habe drei neue Angebotsformate für pragmana hinzugefügt, die mehr mit diesen menschlichen Themen zu tun haben. Ich sortiere sie unter dem Oberbegriff "Kultur" ein:
  • Kultur der Nachhaltigkeit: neben den Angeboten um nachhaltiges Wirtschaften zu verstehen, entscheiden und einzuführen, ist jetzt auch das konkrete Angebot "Dialog mit Anspruchsgruppen" zu finden.
    Diese Dialogform hilft, die eigene Position aus Sicht der anderen zu verstehen und schafft Vertrauen. Sie ist auch für die "Anspruchsgruppen" z.B. eines Qualitätsmanagers oder Umweltmanagers nützlich, also die Geschäftsleitung oder die Beauftragten der einzelnen Bereiche, mit denen sie zusammenarbeiten. Der Austausch über Ziele und Werte hilft in den täglichen Diskussionen, die "Anderen" besser verstehen zu können.
  • Innovationskultur: Neben den Inspirationen für nachhaltige Produktentwicklung und Innovation biete ich auch an, die Innovationskultur im Unternehmen zu begleiten, also einzuschätzen und zusammen mit meinem Kunden in die von ihm gewünschte Richtung voranzubringen. Das Angebot setzt sich aus Beratung (ich setze meine Erfahrungen ein und nutze Fachwissen und verschiedene Methodiken), Training (der Kunde lernt es selbst zu tun) und Facilitation (ich leite an und gemeinsam entsteht etwas) zusammen.
    Mehr Details dazu kommen demnächst im Blog.
  • Gesprächs- und Entscheidungskultur: Wie sammle ich bei komplexen Themen Informationen zu vielen relevanten Aspekten, wie kann ich Lösungen finden, die von allen getragen werden können?
    Neben der entsprechenden Haltung wie Wertschätzung der Meinung anderer, helfen Methoden wie soziokratische Gesprächsmoderation. Hier biete ich an, Meetings zu moderieren und so effektiv zu Ergebnissen zu kommen, oder die "Kultur" im Unternehmen voranzubringen. Ein Teilnehmer hat es so formuliert:
     "Mein Eindruck war dass für jeden effektiv etwas herausgekommen ist. Und das kann in der kurzen Zeit nur gelingen, wenn das Gespräch effizient gewesen ist. 


Einfacher Einstieg in Nachhaltigkeit

Ich denke, es vereinfacht den Einstieg in Nachhaltigkeit, die mehr sein soll als Greenwashing -
nämlich an der Kultur anzufangen und sich dann nach außen zu arbeiten. Damit stellt sich der Einstieg in Nachhaltigkeit bei pragmana wie folgt dar:


Neugierig geworden? Dann schauen Sie doch mal in die pragmana Angebotsseite  oder rufen Sie mich an.

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