Donnerstag, 27. März 2014

Mein Blog ist CO2-frei!

Vor kurzem bin ich auf eine interessante Website "mach's grün" gestoßen, die verspricht, Blogs CO2-frei zu machen.
Wie, wollen die etwa die Google Server optimieren? (mein Blog läuft auf blogger.com, das gehört zu Google)
Nein, sie pflanzen einen Baum, wenn man über sie berichtet.
Das mach ich doch gerne.






"Mach's grün" will eigentlich Bäume retten. Das wollen sie erreichen, indem weniger Papier für Werbung verwendet wird. Ihre Methode dazu ist, einen Aufkleber "keine Werbung bitte" für den Briefkasten anzubieten. Wenn ich diesen Aufkleber benutze, rette ich damit nicht den Planeten, wenn es viele machen, fällt das mehr ins Gewicht.

Das Gleiche gilt für das CO2: Einen Baum zu pflanzen rettet nicht den Planeten, aber viele Bäume können helfen.
Wir erzeugen ja viel CO2, das durch die Klimaerwärmung unseren Planeten für unsere Kinder und Enkel unbewohnbarer macht, unter anderem durch die Computer, und Internet-Nutzung, und da gibt es viele Methoden, das zu reduzieren:

  • weniger vor dem Computer oder Smartphone rumhängen. Facebook, Youtube, Nachrichten, Chats, ... schöne Idee, aber einfach nur "Verzicht" ist relativ schwer zu verkaufen.
  • Den Server, auf dem das Blog läuft, effizienter machen. Das verfolgt Google, als einer der größten Rechenzentrums-Betreiber der Welt, schon lange, siehe Google's Eigenwerbung. Schade, dass die ISO14001 und OHSAS 18001 Zertifizierungen nur in den USA gelten. Die Google Rechenzentren in Europa (Irland, Finnland, Belgien) sind allerdings recht modern.
  • Erneuerbare Energie nutzen. Auch das macht Google zum Teil. Google betrachtet auch die gesamte CO2 Bilanz im Unternehmen, versucht durch Elektro-Auto und Shuttlebusse CO2 zu verringern und kompensiert das angefallene CO2. 
  • Die beste Art, CO2 zu kompensieren, ist Bäume zu pflanzen, die CO2 binden (sofern dafür nicht Bäume gefällt werden oder Ackerfläche vernichtet wird - bei Nachhaltigkeit geht's halt immer um den langfristigen Effekt und darum, alle relevanten Aspekte mit zu berücksichtigen)
Ganz allgemein denke ich, dass durch Facebook & Co zwar viel Energie gebraucht wird, und dass echtes miteinander reden und miteinander etwas unternehmen besser wäre, allerdings kann eine Google Suche auch CO2 einsparen helfen - im Internet ist (auch) qualifiziertes Know-How das ohne die Suchmaschinen nicht zur Verfügung stehen würde.

In diesem Sinn: lest gute Blog-Einträge, sucht nach pragmatischen Möglichkeiten, nachhaltig zu leben, sprecht mit Euren Familien und Freunden offline und schaltet den Computer oder das Smartphone auch hin und wieder mal ab.

Ein kleines Problem habe ich noch: Die Webseite verspricht mir den Baum, wenn ich mehr als 15000 Leser habe - also Leute, weitersagen!

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