Mittwoch, 19. März 2014

Herzlich Willkommen!

Herzlich willkommen bei meinem Blog Pragmatische Nachhaltigkeit!

Hier will ich über das Thema Nachhaltigkeit informieren und zum Nachdenken, Diskutieren und Nachmachen anregen.

Nachhaltigkeit bedeutet, so zu leben und zu handeln, dass die Auswirkungen auf Umwelt und Mitmenschen berücksichtigt werden: Es soll für alle genug da sein, jetzt und für unsere Kinder und Enkel.







Die Auswirkung der Handlungen eines einzelnen Menschen haben sicher einen geringen Einfluss auf den gesamten Planeten - wenn wir allerdings alle Menschen, und der von ihr verursachten Verkehr, Industrie, Landwirtschaft usw. betrachten, verändern wir ganz schön was.
Konkret spüren wir heute bereits Auswirkungen der Industrialisierung der letzten eineinhalb Jahrhunderte und des Konsumverhaltens der letzten Jahrzehnte: Der menschen-gemachte Klimawandel sorgt heute für extremes Wetter, fossile Rohstoffe gehen zu Ende, Plastik verschmutzt die Meere, in Südamerika wird Urwald für Treibstoff in Europa gerodet, Baustahl wird in Deutschland teuer wenn in China der Bedarf steigt, Banken- und Finanzkrisen sind nicht auf ein Land beschränkt, und Naturkatastrophen in Südostasien haben Einfluss auf viele Warenströme auf der ganzen Welt.


Klimawandel und Umweltverschmutzung gefährden nicht nur die Zukunft unserer Kinder und Enkel, sondern wir sind heute in den entwickelten Ländern einen Lebensstil gewohnt, der nicht für alle Menschen der Erde möglich wäre - dazu bräuchten wir mehr als einen Planeten.


Wir leben so, als hätten wir mehr als einen Planeten zur Verfügung

Nachhaltigkeit hat immer etwas mit UmweltKlima, aber auch mit fairen Umgang mit Menschen zu tun. Der dritte Teil der Nachhaltigkeit, der wirtschaftliche Aspekt, ist genauso entscheidend: ohne wirtschaftlichen Erfolg helfen Umweltfreundlichkeit und Fairness weder Unternehmen, noch den Bürgern.

Mein Ziel in diesem Blog ist, wie gesagt, zu informieren, und zum Nachdenken und Diskutieren anzuregen - und mögliche, pragmatische Schritte in Richtung einer nachhaltigeren Entwicklung aufzuzeigen. Der erhobene Zeigefinger hilft uns nicht weiter.

Um zu einer nachhaltigeren Entwicklung zu kommen, und auf dieses Ziel haben sich fast alle Länder der Welt im Rahmen der UN geeinigt, müssen alle etwas tun:

  • Der Staat, die Politik, der Gesetzgeber, die Exekutive: indem sie Rahmenbedingungen vorgeben und die Probleme der Zukunft angehen
  • Die Unternehmen, die Produkte und Dienstleistungen bereitstellen, die nachhaltig sind, oder auch nicht
  • Jeder einzelne, indem er seinen Lebensstil anpasst - dramatisch oder in kleinen Schritten, überlasse ich jedem einzelnen.



Für mich persönlich bedeutet Nachhaltigkeit:
Im Privatleben: einen Lebensstil anzustreben, der die Umwelt nicht über Gebühr belastet und fairen Umgang mit den Mitmenschen beinhaltet.
Beruflich: Unternehmen zu nachhaltiger Unternehmensstrategie und nachhaltiger Produktentwicklung beraten.  


Von einem normalen Lebensstil auf einen nachhaltigen zu kommen, ist nicht gerade einfach. Mir geht es allerdings darum, schon mal anzufangen statt zu lamentieren oder nur nach dem Fernziel zu schielen, sondern auch die kleinen Schritte zu gehen.

Informationen zu den Auswirkungen des Lebensstils sind nicht klar oder einfach zu bekommen.
Die einen sagen "weiter so", die anderen dass alles schlecht ist. Ich glaube allerdings, dass zwischen Schwarz und Weiß noch viel Platz und Handlungsspielraum ist.


Das Blog so strukturiert:

  1. Zahlen, bitte!  Der Nachschlage-Teil
    Möglichst konkrete, übersichtliche Informationen und Fakten zur Nachhaltigkeit, im Zusammenhang. 
  2. Was kann jeder einzelne tun? Nachhaltiger Lebensstil
    Zu Ratschlägen (z.B. "weniger fliegen", "weniger Fleisch essen"), will ich Hintergrund-Informationen liefern, und berichten, was ich davon schon probiert habe und wie es mir dabei gegangen ist. Dabei werden sich "objektive" Ratschläge und "subjektive" Ergebnisse vermischen.
  3. Was haben Unternehmen von Nachhaltigkeit und wie geht das?
    Hier wird es um Nachhaltigkeit in der Unternehmensstrategie, pragmatische
     Schritte zur Nachhaltigkeit, und natürlich um die Frage gehen: was bringt das.

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